Harriet Ann Boyd Hawes

Einen wunderschönen 8. März wünsche ich euch. Heute ist Weltfrauentag, und wieder möchte ich eine Frau vorstellen, ohne die unsere Welt heute ganz anders ausgesehen hätte. Eine Frau, die eine Vorkämpferin war, wenn es darum geht, den Spaten in die Hand zu nehmen und eine archäologische Ausgrabung zu machen. Die Miss Jones des Jahres 2020. Harriet Ann Boyd Hawes. Du hast den Namen noch nie gehört? Ich vorher auch nicht. Und das ist sehr schade, denn die amerikanische Archäologin Boyd Hawes hat eine unglaublich tolle Fundstelle entdeckt und ein abenteuerliches Leben geführt. Deswegen eine Erinnerung an eine mutige Frau, die immer zu sich selber stand, nur 1.50 m groß war und die intelligent und selbstbewusst ihren ganz eigenen selbstbestimmten Weg gegangen ist:

Harriet Ann Boyd Hawes vor einem dunkelgrünen Hintergrund in einem cremegelben Preriekleid.

Harriet Ann Boyd Hawes in jungen Jahren. Das Foto ist selbst koloriert, einige Farben basieren auf Interpretationen.

Harriet Ann Boyd wurde 1871, geboren und wuchs mit ihren 4 älteren Brüdern auf. Sie war in ihrer Kindheit für ihre kurzen Haare und ihr eher wildes jungenhaftes Verhalten bekannt. Als Kind kletterte sie einmal über einen Zaun, ihr Rock verhedderte sich dabei an einer Metallspitze, sie stürzte und baumelte daraufhin am Zaun herab. Noch an dem Rock hängend fluchte die kleine Harriet die gesamte Umgebung lautstark zusammen, warum sie denn ausgerechnet mit einem Geschlecht geboren werden musste, dass so unpraktische Kleidung trug. Ihr Vater versuchte alles, um seiner Tochter das Leben als Frau etwas schmackhafter zu machen. Er baute ihr ein Puppenhaus, dieses liebte sie sehr, aber ihre Selbstbestimmung gab sie deswegen nicht auf. Eines Tages, ging sie mit Alexander, einem ihrer Brüder in das Museum für alte Kunst in Boston. An diesem Tag entdeckte sie die Leidenschaft für vergangene Kulturen. Nach der Schule begann sie am Smith Collage in Northhampton Massachusetts alte Sprachen zu studieren. Eine Herrausforderung, war sie doch beim ersten Versuch ihres High School Abschlusses gerade in Geschichte gescheitert, und musste ausgerechnet in diesem Fach in eine Nachprüfung. Doch ihre Leidenschaft entwickelte sich in der Folgezeit weiter, schließlich begegnete sie Amalia Edwards, die einen Vortag über das alte Ägypten auf dem College hielt. Harriet spornte dies an. Sie wollte nicht wie andere Frauen einfach nur Lehrerin werden, sondern Hochschullehrerin. Ein ungewöhnlicher Wunsch in dieser Zeit. Als sie 1892 ihr Studium abschloss verstarb dann tragischerweise ihr Bruder Alexander an Typhus. Das kleine Erbe, dass sie dadurch erhielt, investierte sie in ihre weitere Ausbildung, ein Glück im Unglück, hatte sie doch in der Zeit vor diesem Erbe Hunger gelitten.

1896 begab sie sich dann auf eine „Grand Tour“. Eine Europareise. Viele junge Amerikaner*innen der Bildungsschicht machten damals solche Reisen, um die europäische Kultur kennen zu lernen, sich weiter zu bilden und um Erwachsen zu werden. Auf der Überfahrt nach Europa war durch einen Zufall der Bruder des Archäologen Lois Dryer mit auf dem Schiff. Er gab ihr den Hinweis nach Griechenland zu gehen. Einige Zeit reiste sie mit ein paar Freundinnen in Nordeuropa umher. Doch schließlich packte sie das Archäologiefieber und sie reiste alleine weiter nach Athen. Kaum war sie dort angekommen, war sie stadtbekannt. Sie tat etwas Neues, etwas für Frauen ungewöhnliches, das in dieser Zeit soviel Aufmerksamkeit erzeugte, dass Harriet damit zur Schlagzeile der Athener Zeitungen wurde: Sie hatte sich entschlossen die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden. Wenige Tage später begann die erste Radfahrerin Athens ein Studium an der American School of Classical Studies. Eine Ausbildung die vor allem aus Exkursionen zu archäologischen Fundstätten bestand. Doch von diesen Exkursionen wurde sie immer wieder ausgeschlossen. Der Grund war: Sie war eine Frau. Doch Harriet war eine abenteuerlustige Frau. Sie sah sich selber nicht als Bücherwurm. Sie wollte das tun, was damals für Frauen als unschicklich galt: Ausgraben.

Doch 1897 stand dem noch ein weiteres Problem im Weg. Der Griechisch-Türkische-Krieg führte zu einer angespannten Situation. Auf Kreta gab es einen Aufstand gegen die türkische Besatzung. Seit der Unabhängigkeit Griechenlands (1821) war der Status der Insel Kreta ein großer Streitpunkt der internationalen Politik gewesen, der schließlich eskalierte. Harriet reagierte auf ihre Art auf die Problematik und bezog Position. Das tat sie, in dem sie einen zweiten Beruf annahm, der in ihrer Zeit für Frauen eher gewöhnlich war. Sie wurde Krankenschwester und verpflegte kretische Flüchtlinge in Griechenland. Diese hatten sich innerhalb weniger Wochen zu Zehntausenden in das damals nur 200.000 Einwohner starke Athen begeben. Es herrschte eine große Not unter diesen Flüchtlingen. Nach Kriegsende kehrte sie nach Amerika zurück, um dort diese Arbeit fortzuführen. 1898 war auf Kuba der Spanisch-Amerikanische-Krieg ausgebrochen und wieder meldete sie sich freiwillig als Krankenschwester.

Harriet Ann Boyd unterbrach ihre Ausbildung, um auf diese Art ihre Auffassung zu leben. Sie war eine sehr eigenständige Frau, die zu dem stand, was sie tat. Als auch dieser Krieg zu Ende ging, widmete sie sich dann wieder der Archäologie. Zurück in Griechenland war sie nun eine von 4 Frauen unter 15 Studierenden. Auffällig ist, dass nur 3 der Studienplätze durch Stipendien finanziert wurden. 2 Davon gingen an Frauen. Wir reden also von der Zeit in der Frauen begannen sich damit zu behaupten, dass sie ihre Kompetenz zeigten. Harriet war eine dieser Stipendiatinnen. Das hielt den Direktor B. Richardson allerdings nicht davon ab ihr weiterhin Exkursionen und vor allem Ausgrabungen zu verbieten. Seiner Auffassung nach waren Frauen zum Ausgraben nämlich nicht in der Lage.

Da Harriet aber immer das tat, was sie für richtig hielt, machte sie das einzig richtige: Sie bewies das Gegenteil und organisierte mit dem Geld aus ihrem Stipendium eine eigene Ausgrabung. Ein kretischer Flüchtling brachte sie auf die Idee nach Kreta zu reisen und dort die Spuren der Vergangenheit zu entdecken. Gemeinsam mit einem kleinen Team begab sie sich 1901 auf die Mittelmeerinsel. Das Team bestand aus einer Schulfreundin von ihr, Miss Wheeler, eine Botanikerin. Und aus dem Freiheitskämpfer Aristide Pappadias und dessen Mutter, die als Anstandsdame und Köchin für die Gruppe mitgekommen war und die in den späteren Publikationen von Boyd Hawes äußerst liebevoll erwähnt wird. Im Jahre 1900 begab sich noch ein anderer Forscher nach Kreta, der Weltruhm erlangen sollte. Arthur Evans begann in dieser Zeit mit seinen Ausgrabungen in Knossos. Harriet Ann Boyd besucht ihn mit ihrem Team und wartete ab. In den Nachkriegswirren war es kompliziert Grabungslizenzen zu erhalten und alles verzögerte sich. Sie war deswegen an genau dem Tag auf der Ausgrabung in Knossos zu Besuch, als der berühmte Thron freigelegt wurde. Ihre Aufregung in diesem Moment hielt sie in einem Tagebucheintrag fest. Dieses Fundstück ist bis heute für die Archäologie von größter Bedeutung. Schließlich bekam sie die Lizenz an der Mirabellobucht als Repräsentantin der American School auf Classical Arts zu graben. Die Sturheit der außergewöhnlich selbstbestimmten Frau hatte sich also ausgezahlt.

Eine Steinwand, mit steinbänken. Diese sind unterbrochen, dort steht ein Holzstuhl, der den Alabasterthron von Knossos darstellen soll.

Rekonstruktion des „Thrones“ aus Knossos aus Holz in Fundlage so wie es in Knossos gezeigt wird.

Für die Arbeiten an ihren eigenen Ausgrabungen, stelle sie 10 Männer ein, die sie später in ihren Arbeiten alle einzeln erwähnte, um ihre Arbeit zu würdigen. Das Archäolog*innen das tun ist bis heute sehr selten und spricht meist dafür, dass besonders gut mit den Angestellten umgegangen wird. Vermutlich pflegte Harriet ein freundschaftliches Verhältnis zu ihren Angestellten. Außerdem schien sie sich sehr mit den kretischen Einwohnern zu verstehen. Aufgrund der Nachkriegswirren, gab es zu dieser Zeit gewisse Ressentiments, sich auf der vermeintlich gefährlichen Insel aufzuhalten. Doch Harriet schrieb 1905, Kreta sei der sicherste Ort in ganz Europa.

Auf 10 verschiedenen Grabungsflächen entdeckte sie Fundplätze verschiedenster Epochen der kretischen Geschichte. Unter anderem Gournia. Eine bronzezeitliche Siedlung, die bis heute eine unglaublich wichtige Stätte für das Verständnis der minoischen Kultur ist. Schnell fanden sich Befunde in jedem vor Ort angelegtem Schnitt (Also da wo gegraben wurde), die Arbeiter riefen durcheinander, überall fanden sich die Spuren der Minoer. Eine Welle der Freude wurde ausgelöst, sodass es viele Freiwillige Grabungshelfer*innen aus der Umgebung gab, und die Archäologin schon am nächsten Tag auf über 50 Helfer zurückgreifen konnte. Harriet wurde mit diesem Fundplatz zur Mitbegründerin der Erforschung der ägäischen Bronzezeit. Durch ihren neu erlangten Ruhm wurde sie von einem Ortsansässigen auf den Ort Vassiliki aufmerksam gemacht. Hier wurde eine architektonische Struktur gefunden, die ein Vorläufer der minoischen Palastanlagen gewesen sein könnte. Den Lohnlisten ist zu entnehmen, dass die Zahl der angestellten auf den Ausgrabungen zu dieser Zeit steigt, und das Boyd zunehmend Frauen beschäftigte. In der Folgezeit begann sie als eine der ersten Frauen Vorträge auf internationalen Kongressen zu halten. So zum Beispiel 1905 in Athen, wo Jane Harrison neben ihr die einzige andere Frau gewesen ist. Dann zog sie sich in die USA zurück, um die Ausgrabungen aufzuarbeiten.

Die Minoische Siedlung von Gournia.

1905 bekam Harriet Ann Boyd einen Heiratsantrag von Charles Henry Hawes, doch diesen lehnte sie ab. Sie hatte immer gemacht was sie wollte und dazu gehörte, dass sie ihre Karriere nicht beenden wollte. Es war ihr wichtig bevor sie einer Heirat zustimmt, all die Dinge zu tun, die sie als Archäologin erreichen wollte. Charles Henry Hawes musste sich deswegen ein Jahr gedulden, bis Harriet schließlich in eine Eheschließung einwilligte. 1910 wurde Harriet Ann Boyd Hawes schließlich Mutter. Für ihren Sohn Alexander gab sie ihr Archäologinnen-leben auf. Doch sie arbeitete an der Dokumentation von Gournia weiter, und schrieb ihre Arbeiten zu diesem Thema während er und seine Schwester älter wurden. Diese leitete später eine  Biografie über ihre Mutter mit den Worten ein: „Mutter war eine schwierige Person!“, eine treffende Beschreibung für eine selbstbestimmte unkonventionelle Frau die vor ca. 100 Jahren selbstbestimmter lebte, als viele Frauen heute.

Ein Buch, dass viel größer ist, als ein Tisch, liegt auf einem Tisch, und hängt an einer Seite über. Im Hintergrund steht ein Laptop.

Die Originalpublikation zu Gournia, ein wenig unförmig, aber auf dem höchsten technischen Niveau von Boyd Hawes Zeit.

Doch 1915 kam es im ersten Weltkrieg zu einer Hungersnot auf dem Balkan. Harriet Ann Boyd Hawes wäre nicht Harriet Ann Boyd Hawes gewesen, wenn sie in so einer Situation einfach weiter gelebt hätte. Sie ließ ihre Familie zurück und machte sich auf den Weg, um einmal mehr als Krankenschwester zu helfen. So erlebte sie auch den Ersten Weltkrieg als eine Frau die aktiv Position bezog. Bis Kriegende arbeitete sie in einem Lager für Typhuskranke und kehrte dann in die USA zurück. Unterdessen war ihr Mann stellvertretender Direktor des Boston Museum of Fine Arts geworden. Sie selber begann am Collage zu unterrichten. Damit erfüllte sie sich wiederum einen Traum. Sie wurde Hochschullehrerin. 1926 reiste sie dann wieder nach Europa, mit den Kindern besuchte sie ihre alten europäischen Wirkungsstätten.

In den Vorwehen des Zweiten Weltkrieges erlebte sie die Verschiebung der Fronten, als sie versuchte von Paris nach Prag zu gelangen, um ihre Tochter zu besuchen. Eine politisch angespannte Situation. Zwischen Frankreich und Deutschland war eine Frontlinie errichtet worden als klar wurde, das Hitlerdeutschland versuchen würde Tschechien zu annektieren. Dies löste bei ihrer Familie große Sorge aus, einer ihrer Brüder äußerte sogar, dass Harriet womöglich versuchen würde mit dem Fahrrad die Frontlinien zu überqueren. Er wusste ganz genau, eine Harriet in ihrem Lauf, hält werde Ochs noch Hitler auf. Tatsächlich erschlich sich die 67 Jährige Harriet ein Bahnticket von Paris Richtung Prag, in einer Zeit, in der diese nicht verkauft werden durften. So fuhr sie als einzige Passagierin in einem Zug quer durch Nazideutschland. In einem kleinen Ort wurde sie schließlich aus der Bahn gebeten. Die Amerikanerin hatte Glück, den in dem Ort, in dem sie gelandet war, fand an diesem Tag zufälligerweise ein Volksfest statt. Sie lernte dort einen Nazi kennen, der sie weiter Richtung Tschechien mitnahm, und dem sie auf der Fahrt erklärte wie sehr sie Hitler verabscheute. In der Stadt Eger angekommen, blieb sie ihrer Meinung treu. Mehrfach wurde die alte Dame von den Nazis verhaftet und nur aufgrund ihrer amerikanischen Papiere immer wieder freigelassen. Auf dem weiteren Weg nach Prag, überholten sich die reisende alte Dame, und die Verlagerung der deutschen Grenze in Tschechien immer wieder gegenseitig. Durch diesen Zufall wurde Harriet Sonderkorrespondentin der Washington Post, welche die Geschichte einer ihrer Festnahmen abdruckte. Eine Zeit blieb sie in Prag, lernte Tschechisch und verhalf Jüd*innen zur Flucht nach Amerika, dann verlagerte sie ihren Wohnort nach Wien. Wieder wurde sie festgenommen, wegen ihrer Kritik am Antisemitismus der Nazis. Und wieder wurde sie frei gelassen.

Sie kehrte Schluss endlich in die USA zurück, denn sie wollte bei ihrem Mann sein, der im Alter immer schwächer wurde. Sie selbst schilderte in den USA ihre Erlebnisse ihrer spontanen Europareise im Jahr 1938, und plädierte noch in den späten 30ger Jahren dafür, dass es in Europa einen friedlichen Staatenbund geben sollte. Ihrer Meinung nach könnte nur so ein Frieden auf diesem Kontinent gesichert werden. Am 31.3.1945 verstarb die erfolgreiche Archäologin. Sie erlebte also die Entstehung der EU nicht mehr. In den USA hatte sie immer ein zweites Leben gelebt. Nicht das einer Abenteurerin, sondern das Leben einer Professorin. Und zwar mit allen Klischees. Zum Beispiel vergaß die einmal ihre gerade 5-Jährige Tochter vor lauter Zerstreuung in einem Supermarkt. Konventionen blieben Harriet bis an ihr Lebensende fremd. Es schien dabei weniger so zu sein, dass mit Absicht mit diesen brach. Viel mehr nahm sie diese nicht wahr und so befolgte sie auch ausschließlich Gesetze, die sie für sinnvoll erachtet hatte. Von ihrer Tochter wird sie deswegen als Anarchistin bezeichnet.

Eine Frau in einer US-Navy Militärjacke in Blau. Sie trägt ein weißes Hemd mit einer deutlich sichtbaren Krawatte unter der Jacke. Zudem hat sie eine Brille auf. Es ist eine weise Frau mit Braunen Haar. Ihr Name ist Harriet Ann Boyd Hawes.

Harriet Ann Boyd Hawes im höheren Alter. Das Foto ist selbst recoloriert. Die Farben sind deswegen zum Teil reine Interpretation.

Es ist schade, das Harriet Boyd Hawes nicht zu den Namen gehört, die wir alle sofort im Kopf haben, wenn wir an Archäologie denken. Denn nicht nur das sie im Hause Schliemann gut bekannt war und von Sophia Schliemann eifrig gefördert wurde. Der wissenschaftliche Wert der Siedlung Gournia ist bis heute unterschätzt. Diese Entdeckung von Boyd Hawes ist grundlegend für einen ganzen Forschungszweig der heutigen Archäologie verantwortlich. Arthur Evas barg zwar gleichzeitig die Überreste vom Palast von Knossos, doch mit Gournia wurde eine Alltagssiedlung der gleichen Zeit gefunden. Ein Beleg dafür, dass wir es bei den Minoern mit einer durchorganisierten Gesellschaft zu tun haben. Ein Palast alleine macht noch keine Kultur, dementsprechend ist es auch Boyd Hawes Untersuchungen zu verdanken, dass sich dieser Forschungszweig entwickelt hat. Gleichzeitig stürzte sie sich selbstbewusst in die Abenteuer ihrer Zeit und übernahm dabei immer wieder Verantwortung für das Zeitgeschehen, damit ist sie für mich die Miss Jones des Jahres 2020 (Die Miss Jones 2019 war Ida Pfeiffer). Besonders unterstreichen möchte ich dabei die Eigenwilligkeit dieser Frau, die nicht nur männliche Monopole durchbrochen hat, niemals angepasst gewesen ist, und immer mutig, sie selber blieb. Für mich, und für hoffentlich viele andere Menschen, ist sie ein tolles Vorbild für eine freie und selbstbestimmte Welt.

Literatur:

Ulrike Rambuscheck, Harriet Ann Boyd Hawes und die Entdeckung des Minoischen Kreta. In: Ausgräberinnen, Forscherinnen, Pionierinnen – Ausgewählte Porträts früher Archäologinnen im Kontext ihrer Zeit; Frauen – Forschung  – Archäologie 10, 2013.

Harriet Boyd Hawes, Gournia – Vasiliki and Other prehistoric sites on the Isthmus of Hierapetra Crete, Philadelphia 1908.

Und wer mehr wissen will sollte ganz dringend dieses Buch lesen:

Mary Allsebrook, Rebellin mit Leib und Seele –  Das Leben der Harriet Boyed Hawes, Wien 105.

3 Gedanken zu „Harriet Ann Boyd Hawes

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