Als der Hund zum Menschen kam

Vor etwa 15.000 Jahren begann die Freundschaft zwischen Mensch und Hund. zunächst waren es Grauwölfe, die der Mensch domestizierte. Wie sich Wolf und Mensch annäherten ist genauso umstritten, wie der Zeitpunkt an dem diese Begegnung geschah. Lange wurde angenommen, dass der Hund für den Menschen, zum einen Fleischlieferant gewesen ist, und zum anderen auch ein Lasttier.

Neue Forschungen zeigen aber, dass der frühe Hund kein Lasttier gewesen ist. Diese Annahme entstand ursprünglich, da die Knochen der frühen Hunde Veränderungen aufweisen. Diese Knochenveränderungen sind eigentlich charakteristisch bei Lasttieren. Die vergleichende Arbeit von Katherine Latham aus Canada konnte nun aber zeigen, dass es sich dabei um eine Alterserscheinung handelt. Kochveränderungen der gleichen Art konnten bei Wölfen beobachtet werden, die in Zoos und Wildreservaten leben. Diese erreichen ein sehr viel höheres Alter, als es in der Natur der Fall ist. Die frühen Hunde, sind also aufgrund der guten Pflege durch den Menschen einfach sehr viel älter geworden, als ihre wilden verwandten.

Literatur:

https://www.sciencemag.org/news/2019/06/diseased-spine-may-hold-clues-early-dog-human-relationship

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