Eine Goldmedaille von den Olympischen Spielen 1976

Innsbruck 1976. Die österreichische Stadt hat sich durchgesetzt und wurde als Austragungsort der Olympischen Winterspiele ausgewählt. Zuvor wurden zahlreiche städtebauliche Maßnahmen ergriffen, um die Stadt autogerechter zu gestalten. Mit dieser Maßnahme dürften die Anwohner*innen zufrieden gewesen sein. Mit anderen Entscheidungen wie dem Einstellen einer Straßenbahnlinie vermutlich weniger. Am 4. Februar wurden die Spiele dann feierlich eröffnet. Von einem Blasorchester im Tiroler Charme begleitet marschiert die Sportler aller Teams in das Skistadion an der Berg-Isel-Schanze ein. Vor dem Stadion stehen tausende aufgebrachte Menschen, die trotz Eintrittskarten nicht hereingelassen wurden, weil von diesen viel zu viele verkauft wurden.

In Innsbruck wurde der von den Nazis erfundene Brauch ein Feuer zu entfachen gleich doppelt ausgeübt. Doch zuerst gab es ein Luftballonrennen und Friedenstauben wurden freigelassen, dann wurden zwei Feuer entzündet. Sportlich herausragend waren bei dieser Olympiade die Ostblockstaaten. Mit 27 Medaillen insgesamt, davon 13 mal Gold lag die UdSSR ganz vorne in den Siegesstatistiken, direkt darauf folgte die DDR die 7 Goldmedaillen gewann. Aber es bleibt festzuhalten, dass die UdSSR auch die meisten Teilnehmer nach Innsbruck geschickt hatte. Der Gastgeber Österreich selber musste sich mit 2 Goldmedaillen zufriedengeben. Heute kann man einige der olympischen Medaillen im Stadtmuseum in Innsbruck besichtigen. So wie diese Goldmedaille, die neben anderen Medaillen der österreichischen Gewinner präsentiert wird.

Video von der Eröffnungsfeier:

https://www.olympicchannel.com/de/video/detail/innsbruck-1976-eroffnungsfeier/

Verwendete Literatur:

https://www.olympia-lexikon.de/Innsbruck_1976#Medaillenbilanz

https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1780.html

 

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